…, dass ich kein Bock mehr hab auf den Nationalmannschaftsscheiß. So oder so ähnlich tanzt der gute Jensemann bestimmt feixend auf einem Bein ums Lagerfeuer (vgl. die Rumpelstielzchenszene in Werner - Beinhart!).
…, dass ich kein Bock mehr hab auf den Nationalmannschaftsscheiß. So oder so ähnlich tanzt der gute Jensemann bestimmt feixend auf einem Bein ums Lagerfeuer (vgl. die Rumpelstielzchenszene in Werner - Beinhart!).
Die deutsche U19-Nationalmannschaft ist Europameister. Mit einem 3:1-Sieg über Italien (ja, Italien!) gewannen die DFB-Junioren zum ersten Mal seit 16 Jahren wieder einen internationalen Titel (1992 war es die U17, die ebenfalls die EM holte).
Der “Daily Telegraph” wähnt sich ganz nah dran am Flurfunk der UEFA-Zentrale in Nyon. So hört die englische Gazette das Gras wachsen und vermeldet bereits Verhandlungen zwischen UEFA und DFB über die Vergabe der Co-Gastgeberschaft der EURO 2012 an das Land der partygeilen 3,95€-Irokesenträger.
…über den man rausschauen kann?
Scheinbar ist dieser Tellerrand ziemlich hoch und unüberschaubar, denn ich glaub weder in der KölnArena, noch auf der Berliner Fanmeile oder im Münchner Olympiastadion kann man derzeit an den Qualifikationsausscheidungsspielen zu den Olympischen Spielen im Basketball der Herren teilhaben. Auch rechne ich nicht mit einem spontanen Autokorso über die Leopoldstraße, sollten es Dirk Nowitzki (vgl. -> Ballack, Michael) und seine Adjutanten morgen schaffen den Sieger aus Puerto Rico - Griechenland zu schlagen und sich für Olympia 2008 in Peking zu qualifizieren. Denkbar knapp verloren die Jungs von Dirk Bauermann (vgl. -> Löw, Joachim) heute gegen die Kroaten - wenigstens gibt es so eine Parallele zur Fußball-EM vor zwei Wochen.
Klar, Fußball ist der Deutschen liebstes Kind, das ist bekannt. Aber worauf ich auch hinaus will: Wie viele, deren liebstes Kind der wunderbare Fußball ist, verstehen diesen tollen Sport auch wirklich und haben nicht nur Spaß an der Feierei drumrum? Diese Frage stelle ich mir - begeisterter Aktiv- wie Passiv-Fußballer, aber eben auch begeisterter Passiv-Basketballer spätestens seit 2006 alle 2 Jahre bei den großen Turnieren und finde die Euphorien seit dem so-called Sommermärchen durchaus diskutabel…
In diesem Sinne: Auf gehts Wysocki, Roller und Kaman, Ihr packt das!
Da es auf dieser Seite nur exklusive Beiträge und keine zweitverwerteten Artikel gibt, kann ich leider hier nicht den ganzen Artikel, der auf meinem Haupt-Fußballblog erschienen ist, veröffentlichen.
Ich habe mir während der EM immer wieder die Frage gestellt, wer eigentlich erfolgreicher ist: Die jungen Trainer, die sich mit einem Studium in Sportwissenschaften, externen Experten und modernster Trainingslehre ihren Teams widmen? (Ich habe sie «Generation Laptop» getauft.) Oder doch die alten Taktikfüchse, die das Gespür für das richtige Training und die richtige Taktik haben und denen ein wenig der Ruf nachhängt, veraltet zu sein.
Mit einigen Wochen Abstand zur EM habe ich mich daran gemacht, die EM in dieser Hinsicht statistisch auszuwerten, dabei entstand folgender Artikel: Laptop vs. Trainerfuchs. Und um das Ergebnis einmal vorweg zu nehmen: Die Laptop-Trainer haben hauchdünn die Nase vorn.
Als Nacht oder Thriller von Sevilla ging das Halbfinale der WM ‘82 in die Fußballgeschichte ein. Vom gefällten Battiston, Fischers’ Fallrückzieher, dem im Boden versinkenden Stielike, Schumachers’ postwendenden Paraden im ersten Elfmeterschießen der WM-Geschichte und schließlich den politischen Schlichtungsversuchen Mitterands und Schmidts nach dem Spiel produzierte dieses Spiel Mythen gleich am Fließband. Grund genug noch einmal einen Blick zurück auf den 8. Juli 1982 zu werfen. Besonders empfohlen für alle Event-Fans, die meinen, Deutschland gegen die Türkei bei der EM 2008 sei das fußballerische Nonplusultra gewesen.
(weiterlesen…)
Trainer Baade ist auf ein Interview im englischen Fernsehen gestoßen, wo Jens Lehmann Rede und Antwort steht. Der deutsche Nationaltorhüter trägt Ringelshirt und Chucks, kannte Klinsmanns neue Fitness-Ansätze schon von Arsenal London, hat sich die Konzentration für 90 Minuten Fußball in der Schule geholt - und in der 5. Klasse in Englisch bei der korrekten Aussprache von «th» gefehlt. Ein sehr interessantes Interview - und wie auch der Kollege Baade hatte ich beim zweiten gezeigten Elfmeter absolute Gänsehaut.
Das Video gibt es hier zu sehen, ich empfehle die höher aufgelöste Version.
Großreinemachen beim DFB: Die Kritik von Berhard Peters vor dem Viertelfinale gegen Portugal hat Konsequenzen und Lehmann wird auch dezent aufs Altenteil wegkomplimentiert.
Wer die gerade zu Ende gegangene EM noch einmal Revue passieren lassen möchte, muss nicht bis zur Veröffentlichung der offiziellen UEFA-DVD (8 DVDs inklusive Bonus-Material aus der Skybox des Baseler St. Jakob-Parks und Autogrammkarte von Michael Ballack vor dem “Danke”-Transparent) warten.
Ausgelassenheit ist nicht planbar, Humor Glückssache - diese Erkenntnisse mussten der DFB, Olli Pocher und der gemeine Fernsehzuschauer gestern unisono machen.