28. Mai 2009
Hans Meyer zieht es trotz des Klassenerhalts mit Gladbach wieder zurück in den heimischen Garten - so seine Frau ihn denn hineinläßt. Aus besagtem Anlaß gibt es an dieser Stelle noch einmal die Top10 Zitate und Sprüche aus der langen Trainer-Vita des Hans Meyer.
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27. Mai 2009
Dachte bereits Doris Day, inzwischen vielleicht auch die 17 strafversetzten kickenden Mohikaner von Real Deutschland auf Zwannis Verkaufs- und Marketingfahrt gen Fernost und nicht zuletzt auch ich.
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Große Erwartungen an Champions-League-Finals liegt mir traditionell fern. Zu weit sind die Realitäten meines Teams von dieser Bühne entfernt, zu fremd ist mir der Modus dieses Wettbewerbs generell. Dass der Wettbewerb der Besserverdienenden dennoch Mythen und Dramen produzieren kann, wird uns derzeit landauf landab noch einmal im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums der Mutter aller Niederlagen in Erinnerung gerufen.
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16. Mai 2009
Ich will jetzt nicht auf den “Jetzt-berichtet-die-Tagesschau-schon-drüber-also-muss-ich-es-auch”-Zug aufspingen, falls es diesen überhaupt gibt, aber das Spielniveau der U17 empfinde ich als beachtlich und daher auch erwähnenswert.
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8. Mai 2009
Jaja, schon klar. So kurz nach Abpfiff sollte es überhaupt jedem Fußballfan, und in diesem Fall wohl jedem geneigten HSV-Fan, verboten sein, sich mehr oder minder öffentlich an sich zu überhaupt irgendwas zu äußern.
Aber was die Kollegen von Sat 1 dort soeben an Nachberichterstattung zu dem zweifellos atemberaubenden UEFA-Cup-Halbfinale zwischen dem HSV und Werder Bremen abgeliefert haben, treibt einem Tränen des Zorns in die Augen.
Wurde einem gestern noch in jeder berechtigten lyrischen Breite der Heiner-Brand-Gedächtnis-Tanz um den offenbar vollkommen indisponierten Onkel Övrebrö (oder wie der heißt) eines Michael Ballacks nach Spielschluss wieder und wieder vor Augen geführt, wartete der ohnehin schon jeglichen Traums einer potenziell fantastischen Saison beraubte HSV-Sympathisant vergebens darauf, sich posttraumatisch noch einmal im Tränenmeer vergebener Großchancen und möglicherweise zweifelhafter Schiri-Entscheidungen, die womöglich den Finaleinzug kosteten, baden zu dürfen.
Nach entsetzlich endlosem Palawer um die gelbe Karte von Diego, sparsam unterbrochen von etwa vierundzwanzig Werbepausen, war dann wenigstens irgendwann mal Martin Jol für 2,5 Sätze am Mikro zu sehen - seine Steilvorlage zu eben jenen umstrittenen Spielszenen wurde aber lediglich zu einer vermeintlich journalistischen Sternstunde pervertiert, das Gespräch erneut auf die unglaublich brandheißen Wechselgerüchte um Diego zu Juventus Turin zu lenken -wer will so etwas zu genau diesem Zeitpunkt der Fußballhistorie wissen? Sarah Connor vielleicht? Mitnichten.
So war es an Thomas Schaaf und Klaus Allofs dieser Peinlichkeit mit allen gebotenen sportsmännischen Ehrerweisungen gegenüber dem unglücklichen Verlierer wohlwollend Einhalt zu gebieten.
Aber wurde der HSV womöglich eines regulären Tores geschweige denn eines fälligen Elfmeters in der Schlussminute beraubt? Die Raute weint schwarz-weiß-blaue Tränen der bitteren Ungewissheit. Dank Sat 1.

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