15. Juni 2010
– Author: Juergen – 00:58
Auch für die WM 2010 hat die ARD die Verbalakrobaten von Blumentopf für die kurzweilige Nachbetrachtung der deutschen WM-Spiele gewinnen können. Das souveräne 4:0 setzt Down Under unter Wasser und läßt die Blumentöpfe politisch ganz korrekt schon von einem “inneren Oktoberfest” für uns träumen.
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26. Mai 2010
– Author: Juergen – 11:30
…da lebt ein Moped-Fahrer ohne Gesangsgenie. Dieser heißt Wolfgang Fierek und hat sich anno 1983 seine Schauspielerkollegin Cleo Kretschmer zur Seite genommen und die deutsche Version von Alan & Denise’ Hommage an den damaligen deutschen Überfussballer Karl-Heinz Rummenigge “eingesungen”. Beim Hören merkt man aber dann doch recht schnell, dass man lieber das Original zukünftig Tag und Nacht hören möchte. (weiterlesen…)

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12. Mai 2010
– Author: Juergen – 08:24
…wurde die Tradition des WM-Liedes der Fussball-Nationalmannschaft begraben. Wenn man sich den von Ralph Siegel komponierten Kokolores anhört, deutet wenig darauf hin, dass es in naher Zukunft eine Auferstehung dieser Tradition zu einem der Turniere geben könnte. Zu grottig geriet die gesangliche Darbietung der vermeintlichen Edelkicker an der Seite von Polizist, Indianer, Bauarbeiter, Biker und Cowboy im Vorfeld der WM 1994. Ähnlich abgehalftert wie ihre musikalischen Paten von Village People präsentierte man sich unter der Regie von Böörti Vogts dann auch später im Turnierverlauf. Yordan Letchkov hatte schließlich ein Einsehen, erlöste eine ganze Fussballnation und machte eine eindeutig klar: Diese Scheibe ist kein Hit!
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14. April 2010
– Author: Juergen – 06:33
Schwiegersohngrap Marke Eigenbau liefert Schalkes Christian Pander mit Meine Story ab. Ganz ausgebufft entzieht sich der Abwehrspieler mit dem vielleicht aus einer Vorliebe zum Spargelverzehr resulierenden Künstlernamen qua Lyrics gleich in den ersten Zeilen jeder musikalischen Gerichtsbarkeit. Cleveres Bürschchen, dieser Funky Pee.
Mein Name ist Funky P
und ich bin jetzt wieder da.
Nein nicht als Rapper sondern Bundesligastar.
Das hier ist nur Spaß und bleibt mein liebstes Hobby.
Wem das jetzt nicht passt ein ganz dickes Sorry.
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31. März 2010
– Author: Juergen – 12:11
Dass Dortmunds Außenverteidiger Patrick Owomoyela mit einem durchaus passablen basketballerischen Talent gesegnet ist und es hiermit vor seiner Fussball-Karriere immerhin zum Regionalliga-Spieler gebracht hat, wissen viele. Dass er aber auch 197 offenbar kurz vor einer Eurodance-Karriere stand, belegt dieses Video, in dem der ehemalige Nationalspieler den “Planet of Love” berappt. Seine künstlerische Darbietung erreicht dabei ungefähr das Niveau von Eurotrash-Größen wie DJ Bobo und Dr. Alban - jedoch für Owo deutlich nach der kurzen Blütezeit der Eurodance-Epoche, so dass der Rastamann schließlich doch das Micro an den Nagel hängen musste. Seht aber selbst oder wie Owo rappt: “Close your eyes and let it in!
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2. März 2010
– Author: Juergen – 09:53
Barfuß oder Lackschuh, alles oder nichts,
leg ich mir nen Frack zu oder komm ich vors Gericht,
Barfuß oder Lackschuh, so geht es bei mir zu,
nie die goldne Mitte immer volles Risiko.
Gab es in der Musikgeschichte jemals eine vom Interpreten trefflicher ausgewählte Cover-Version als jene von Werder-Raubein Uli Borowka intonierte Version des Juhnke-Klassikers Barfuss oder Lackschuh? Abgerundet wird das perfekte Arrangement durch die musikalische und gesangliche Begleitung der Bremer Punkband Dimple Minds (”Durstige Männer” und “Blau auf’m Bau“) die eine gewisse thematische Nähe zum Bundesliga-Barden Borowka aufweisen. Kurzum: Eins mit Sternchen, Uli!
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17. Februar 2010
– Author: Juergen – 11:55
Feinster Schwaben-Rap von Marco Haber, Fredi Bobic und Gerhard Poschner aus dem Jahre 1996 glänzt mit Lyrics wie von einem anderen Stern, verzichtet dafür aber fast komplett auf den Bass. Steh auf soll die künftige Vorstellung von Deutschlands Bundeligabarden an dieser Stelle feierlich eröffnen. In diesem Sinne: Eo amama eo, steh’ auf!
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16. September 2008
– Author: Juergen – 09:34
Wer erinnert sich nicht gerne zurück an jene Zeiten, in denen mit einer jeden WM nicht nur ein neues Panini-Heft das Licht der Welt erblickte, sondern auch ein musikalischer Gassenhauer aus der DFB-Zentrale zum Großangriff auf die Ariola Hitparade blies. Lieder, deren Klangvielfalt und kaskadierende Rythmen gepaart mit dem lyrischen Augenzwinkern der prachtvoll intonierten Zeilen auch Jahre später nichts von Ihrem Zauber eingebüßt haben. Grund genug, einen melancholischen Blick zurück zu wagen.
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