Dank einiger Personalrochaden zur Halbzeit könnte das DFB-Team 3:1 gegen Bosnien-Herzegowina gewinnen und so einen gewissen Grundoptimimus vor der Abreise nach Südafrika verbreiten.
Dank einiger Personalrochaden zur Halbzeit könnte das DFB-Team 3:1 gegen Bosnien-Herzegowina gewinnen und so einen gewissen Grundoptimimus vor der Abreise nach Südafrika verbreiten.
Die Hiobsbotschaften in der WM-Vorbereitung wollen einfach nicht abreißen. Beim 4:0-Testspielsieg gegen den FC Südtirol hat sich der 22-jährige Stuttgarter Christian Träsch hat sich eine Fußverletzung zugezogen. Eine Kernspintomografie im Krankenhaus in Bozen soll Klarheit über die Schwere der Blessur geben.
Ein Feiertag, schlechtes Wetter und zwei Fußballspiele. Was nach einer ganz gelungenen Ansetzung klang, geriet heute schließlich zu 180 Minuten Langeweile und Niveauarmut. In Aachen und Nürnberg kaum sichtbarer Spielfluss, stattdessen nur beklopptes Vatertagsgeholze. Ein Glück morgen ist Berufsschule…
0:1 liest sich deutlich moderater als 1:4. Dennoch war das Spiel der Deutschen gegen Argentinien aber zumindest in der Offensive ebenso kläglich wie in jenem mittlerweile fast schon legendären Spiel in Florenz, dem dann schlappe drei Monate später eine überaus erfolgreiche Heim-WM 2006 folgte. Vielleicht wäre eine richtige Klatsche gegen Diegos Albiceleste gar nicht das Schlechteste gewesen, um die Stammspieler aus Ihrem behüteten Kokon zu holen und den Verband mal wachzurütteln, dass Pleiten, Pech und Prozesse den Erfolg der Mission ans Kap der Guten Hoffnung nachhaltig gefährden könnten.
Die Suche nach einer Copycat von Serbien wurde erfolgreich abgeschlossen und hört auf den Namen Bosnien-Herzegowina. Das Spiel gegen das Team um die Bundesligaspieler Dzeko, Misimovic, Salihovic und Ibisevic soll am 3. Juni 2010 in Frankfurt stattfinden. Drei Tage später geht es dann gen Kap der Guten Hoffnung.
Das letzte Länderspiel des Jahres vor zwei Wochen in Gelsenkirchen gegen die Elfenbeinküste stand ganz im Zeichen des Abschieds von Robert Enke. Während die Fans auf den Rängen und die Spieler auf dem Platz sich gegenseitig auf dem Weg zurück in die Fußball-Realität unterstützten und schließlich noch den späten 2:2-Ausgleich durch Lukas Podolski bejubelten, stellt sich für mich die Frage: „Was macht eigentlich Poldi“?
Joachim Löw hatte es bereits vor einigen Wochen angekündigt und nun bei der Kaderbekanntgabe für die Testspiele gegen Chile am 14. November 2009 in Köln und gegen die Elfenbeinküste am 18. November in Gelsenkirchen in Zement gegossen: Aaron Hunt und Thomas Müller dürfen erstmals Nationalmannschaftsluft schnuppern, Stefan Kießling ersetzt den gleichermaßen formschwachen wie verletzten Cacau.
Während die Bundesliga-Vereine mit der 1. Runde im DFB-Pokal am Wochenende in die neue Saison starten, wird es für die Nationalmannschaft am 12. August Ernst: In Aserbaidschan steht das nächste WM-Qualifikationsspiel auf dem Weg nach Südafrika auf dem Programm. Bundestrainer Joachim Löw kündigte unlängst an, nach den Pokalspielen sein Aufgebot zu benennen und sorgte zugleich für leise Verwunderung, als er ankündigte, lediglich zwei anstatt der sonst üblichen drei Torhüter für die Reise zu nominieren.
“Allein dafür hat sich die Asienreise gelohnt.”
Am 2. Juni 2009 um 20:39 Uhr MEZ hat die unsägliche mediale Verhackstückung von Gomez’ Torschusspanik im Nationaldress endlich ein Ende. Schaurig-schön, dass ausgerechnet Béla Réthy - seines Zeichens der Anführer der elenden Erbsenzähler von “Gomez-torlos-Minuten” - meint, mit obigen Worten gespielte Erleichterung zum Ausdruck bringen zu müssen. Was werden Sie nun bloß zählen und observieren, Béla Réthy? Und macht das vermeintlich epochale Ereignis eines Gomez-Treffers im DFB-Dress eine sinnlose Asienreise eigentlich erträglicher? Und trifft der Mario Gomez jetzt eigentlich alle zwölf Minuten, Béla Réthy? Fragen eines Laien an einen “Fachmann”.
Dachte bereits Doris Day, inzwischen vielleicht auch die 17 strafversetzten kickenden Mohikaner von Real Deutschland auf Zwannis Verkaufs- und Marketingfahrt gen Fernost und nicht zuletzt auch ich.