…macht sich unser Bundes-Jogi schon seit geraumer Zeit bei der Beantwortung von Personalfragen zu Nutzen:
…macht sich unser Bundes-Jogi schon seit geraumer Zeit bei der Beantwortung von Personalfragen zu Nutzen:
“Auf Jahre hinaus wird unsere Nationalmannschaft unschlagbar sein.”
Ich will jetzt nicht auf den “Jetzt-berichtet-die-Tagesschau-schon-drüber-also-muss-ich-es-auch”-Zug aufspingen, falls es diesen überhaupt gibt, aber das Spielniveau der U17 empfinde ich als beachtlich und daher auch erwähnenswert.
Jenes schöne und so herrlich ehrliche Eingeständnis eines Ebensolchen beim fluchtartigen Verlassen der Bühne bei einem grottenschlechten und mühsam mit Freikarten spärlich besuchten Comeback-Konzert um und bei Anno 2000 kam mir bei der Lektüre des Artikels “Sie kamen, sahen und gingen” in den Sinn. Diese realistische Selbstreflektion á la “Ich bin kein Star, hol mich hier raus” hätte Bockenfeld, Balitsch, Sebescen und anderen Strategen (auch jenen, die mehr als ein Länderspiel aufweisen können) sicher ebenfalls gut zu Gesicht gestanden bei der Ankunft im Nationalmannschaftshotel.
Die alten Zöpfe beim DFB scheinen schneller nachzuwachsen, als es Jürgen mit den Scheerenhänden erwarten konnte. Dies belegt die jüngste Personaldebatte zum Nachfolger des auf Löws’ Geheiß geschassten U21-Nationaltrainers Dieter Eilts einmal mehr.
Wer beim Lesen dieser Überschrift an Lothar Matthäus oder Stefan Effenberg denkt, mag historisch und der reinen Logik folgend Recht haben. Derzeit trifft dieses Phänomen allerdings weniger auf deren Ausflüge in den Boulevardteil der hiesigen Regenbogenpresse als vielmehr auf das Personalmanagement des Gespanns Löw/Bierhoff samt ihrer Adlati zu. Hier stolpern die DFB-Granden fröhlich von einem Fettnäpfchen ins nächste.
Die deutsche U19-Nationalmannschaft ist Europameister. Mit einem 3:1-Sieg über Italien (ja, Italien!) gewannen die DFB-Junioren zum ersten Mal seit 16 Jahren wieder einen internationalen Titel (1992 war es die U17, die ebenfalls die EM holte).